Beitragsseiten

 

Lammersdorf als Ort der Gemeinde Simmerath (1972 - 2000)

1972

Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform entstand m. W. v. 01.01.72 der Kreis Aachen. Als eine seiner Untereinheiten konstituierte sich die Gemeinde Simmerath. Ihr Territorium umfasst rund 112 Quadratkilometer. Zu ihr gehören 17 Ortschaften mit damals insgesamt 11 386 Einwohnern. Lammersdorf mit seinen zu diesem Zeitpunkt 1 739 Menschen ist (und blieb) nach dem Hauptort Simmerath der zweitgrößte Ort der neuen Gemeinde. Es hatte aufgehört, eine eigenständige Gemeinde mit eigenem gewählten Gemeinderat und einem von diesem Gremium gewählten Bürgemeister zu sein. Es wurde zu einem gemeindeangehörigen Ort. An die Stelle des Bürgermeisters trat der Ortsvorsteher, den der neue Rat der Gemeinde Simmerath zu bestätgen hatte.

30.01.72: Einweihung des neuen Gerätehauses der Feuerwehr an der Hoscheiter Straße

03.04.72: Kommunalwahl: Aus Lammersdorf zogen für die Legislaturperiode 1972 - 1975 in den Gemeinderat ein: für die CDU: Heinz-Peter Ersfeld, Peter Esser und Alois Mertens; für die SPD: Johann Mohr;

Zum Bürgermeister wählte der Gemeinderat Heinrich Karbig, Rurberg (CDU); Lammersdorfer Ratsherren übernahmen folgende Funktionen:

- Heinz-Peter Ersfeld: 1.stellvertretender Bürgermeister,
- Johann Mohr: Fraktionsvorsitzender der SPD,
- Alois Mertens: Ortsvorsteher in Lammersdorf.
In den Kreistag Aachen wurde gewählt: Johann Mohr (SPD)

1973

17 04.73: Gründung der Freiwilligen Jugendfeuerwehr, Leiter: Otto Steffny

1975

Febr. 75: Auszeichnung des verdienten CDU-Kommunalpolitikers Alois Mertens mit dem Bundesverdienstkreuz

Mai 75: Kommunalwahl: Aus Lammersdorf zogen für die Legislaturperiode 1975 -1979 in den Rat der Gemeinde ein: für die CDU: Heinz-Peter Ersfeld, Alfons Jansen und Claus Windolf, für die SPD: Johann Mohr und Heinz-Günther Schreiber.

Zum Bürgermeister wählte der Gemeinderat erneut Heinrich Karbig, Rurberg (CDU).

Lammersdorfer Ratsherren übernahmen folgende Funktionen:
- Heinz-Peter Ersfeld: 2. stellv. Bürgermeister u. Vors. des Tiefbauausschusses,
- Johann Mohr: Vorsitzender der SPD-Fraktion,
- Alfons Jansen: Vors. des Planungsausschusses u. Ortsvorsteher in Lammersdorf.
Zum Abgeordnete des Kreistages Aachen wurde gewählt: Johann Mohr (SPD).

1976

Aug. 76: Bundesschützenfest in Lammersdorf

Okt. 76: Abriss des repräsentativen Hauses von Michael Wilden ("Walzen-Michel")

28.11.76: Einweihung des evangelischen Gemeindehauses

1977

06.03.77: Josef Kreitz, Oberstudienrat i.R. u. erfolgreicher Heimatforscher, mit fast 75 Jahren verstorben

01.08.77: Dienstantritt von Alfons Graß, Dedenborn, als Rektor unserer Grundschule

1978

April 78: Inangriffnahme langfristiger Pflegemaßnahmen von Mitgliedern der Ortsgruppe des Eifelvereins im Wollerscheider Venn, dem letzten Stück ursprünglicher Vennlandschaft auf deutschem Boden, unter Leitung von Hubert Schmitz

16./7.09.78: XIII. Internationales Schützenfest in Lammersdorf. Internationaler Schützenkönig: Manfred Moosmayer, Lammersdorf

1979

Febr. 79: Auszeichnung des verdienten CDU-Kommunalpolitikers Peter Esser mit dem Bundesverdienstkreuz

Juni 79: Eröffnung der "Naturkundlichen Bildungsstätte Nordeifel"

Herbst 79: Kommunalwahl: Aus Lammersdorf zogen für die Wahlperiode 1979 - 1984 in den Rat der Gemeinde Simmerath ein:
für die CDU: Heinz-Peter Ersfeld und Alfons Jansen,
für die SPD: Henz-Günther Schreiber und Ernst Schütt,
für die FDP: Roswitha Oberthür.

Zum Bürgermeister wählte der Gemeinderat wiederum Heinrich Karbig, Rurberg (CDU).

Es fungierten aus Lammersdorf: Heinz-Peter Ersfeld als 2. stellv. Bürgermeister, Alfons Jansen als Vors. des Planungsausschusses und Ortsvorsteher in Lammersdorf, Heinz-Günther Schreiber als Vors. des Forst- und Agrarausschusses



1980er Jahre

1980er Jahre: Im Zuge des weiteren Siedlungsausbaus wurden während der 1980er Jahre folgende Neubaugebiete erschlossen: Ortskern (Johannesweg und In Lammersdorf), Hofstraße und Auf dem Dreesch.

Weiterhin erfolgte die Neugestaltung des Dorfplatzes. Zur Einweihung im April 198... (?) hoben Bürgermeister Heinrich Karbig, Gemeindedirektor Leo Jansen und Ortsvorsteher Alfons Jansen die Einigkeit aller Parteien, die Eigeninitiative aller an den Arbeiten beteiligten Gruppen, insbesondere des THW, und die enge Zusammenarbeit von Zivil- und Kirchengemeinde hervor. Die katholische Kirche habe für die Erweiterung des Platzes ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Insgesamt seien für das Projekt 200 000 DM aufgewendet worden, davon 169 000 DM für die Grünanlagen, die neuen Parkplätze sowie den neu geschaffenen Brunnen und 31 000 DM für die Restaurierung der Kapelle. Dem Kreis Aachen wurde für den Zuschuß von 80 000 DM gedankt.

1980

16.06.80: Alfons Graß, Dedenborn, Rektor der Grundschule, trat in den Ruhestand.

Aug. 80: Auszeichnung des Bürgers Roland Diebel, Jägerhausstraße 36, mit dem Bundesverdienstkreuz für seine zahlreichen engagierten und gefahrvollen Einsätze zur Beseitigung von Kampfmitteln aus dem II. Weltkrieg

1981

Okt. 81: Fertigstellung der Grillhüttedes Eifelvereins mit den notwendigen Anbauten. Der ehemalige Feuer- und Trimmplatz hatte dank der fleißigen ehrenamtlichen Arbeit vieler Mitglieder der Ortsgruppe des Eifelvereins eine bedeutende Komplettierung erfahren. Er erfreut sich seitdem als Stätte von Grillfesten und verschiedener anderer Veranstaltungen großer Beliebtheit - sowohl bei der Ortsgruppe des Eifelvereins als auch bei anderen Lammersdorfer Vereinen und bei auswärtigen Gruppen. Zu einer schönen Tradition entwickelte sich das von der Ortsgruppe des Eifelvereins alljährlich im Mai durchgeführte Hüttenfest, zu dem alle Lammersdorfer Bürger und Kinder eingeladen werden und die vielfältigen Angebote nützlichen Zeitvertreibs zahlreich nutzen. Immer wieder ist zu spüren, wie sehr sich die Ortsgruppe des Eifelvereins darum bemüht, bei all ihren Aktivitäten dem schönen, über dem Hütteneingang befestigten Spruch Rechnung zu tragen, der da lautet: „Friede dem, der da kommt - Freude dem, der hier weilt - Gottes Segen dem, der weiterzieht." - Nicht vergessen sollte man, dass Mitglieder der Ortsgruppe Jahr für Jahr viel Zeit für die Erhaltung und Pflege des Objektes und des Grundstückes aufwenden.

1981: Erscheinen des Buches "Katholische Pfarrgemeinde Lammersdorf einst und jetzt", Verfasser: Josef Kreitz; bearbeitet und ergänzt von Herbert Arens. - Es handelt sich um ein hervorragendes Werk über die Geschichte der Pfarrgemeinde, das zugleich einen allgemeinen Überblick über die Entwicklung des Ortes vermittelt.

1982

Febr. 82: Bildung des „Heimatgeschichtlichen Arbeitskreises Lammersdorf" auf Initiative von Hans Jürgen Siebertz; zu dem Gremium gehörten: Herbert Arens, Rudolf Dittrich, Alfons Jansen, Alois Mertens, H.W. Mertens, Karl Schiffer und Hans Jürgen Siebertz. Wenig später kamen hinzu: Eduard Kistermann, Annemarie Kreitz, Werner Kreitz, Hubert Schmitz und Karl Wilden.

Juni 82: Feierlichkeiten zum 100jährigen Jubiläum der St.-Johannes-Schützenbruderschaft. - Das Jubiläum wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung gebührend gefeiert. - Peter Hülsbeck, zweimaliger Schützenkönig des Ortes, wurde Bezirks-Schützenkönig.

Okt. 82: Auszeichnung des Bürgers Karl-Heinz Marbach, seit September 1982 in Lammersdorf (Privatweg 4) wohnhaft, mit dem Verdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für seinen diplomatischen Einsatz als Militärattachè in Südamerika

Okt 82.: Otto Junker im Alter von 82 Jahren verstorben..

08.10.82: Die von Otto Junker 1970 gegründete Stiftung, die seit seinem Tod als alleinige Eigentümerin der Otto Junker GmbH fungiert, hat die Förderung von Wissenschaft und Technik sowie des Ingenieurnachwuchses an der RWTH Aachen als Stiftungszweck. Sie beschäftigte zu diesem Zeitpunkt 900 Mitarbeiter.

1982: 25jähriges Bestehen des Fanfarencorps

1983

03.06.83: Gründung des Vereins für Heimatgeschichte und Dorfkultur Lammersdorf e.V. (Heimatverein genannt), Initiator und erster Vorsitzender: Hans Jürgen Siebertz

1984

23.09.84: Feierliche Eröffnung des Bauernmuseums auf Initiative seines Trägers, des Heimatvereins. Damit war im Monschauer Land erstmals eine museale Stätte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden, die sich der bäuerlichen Arbeitswelt und Kultur widmet. Leiter des Museums: Hans Jürgen Siebertz

30.09.84: Kommunalwahl: Bei der Gemeinderatswahl war die bisher niedrigste Wahlbeteiligung zu verzeichnen - 16 Prozent weniger als 1975! Die CDU bekam - allerdings bei Erhalt der absoluten Mehrheit - den seit 1972 niedrigsten Stimmenanteil.Die Sozialdemokraten gerieten mit ihrem Stimmenanteil ebenfalls auf einen Tiefpunkt. FDP und Grüne lagen deutlich über der 5-Prozent-Grenze. Letztere nahmen erstmals an den Kommunalwahlen teil.

Während in Lammersdorf-Süd die CDU die absolute Mehrheit behielt, verlor sie diese, wenn auch nur knapp, in Lammersdorf Nord. Die SPD büßte in beiden Wahlbezirken unseres Ortes gegenüber 1979 Stimmen ein. Die eigentlichen Gewinner der Wahl waren hier die Liberalen und die Grünen. In Lammersdorf Nord gewannen Letztere sogar fast 15 Prozent der Stimmen.

Die 33 Sitze des neugewählten Gemeinderates verteilten sich wie folgt: CDU wieder 23, SPD 6 (- 1), Grüne 2 (erstmalig im Rat), FDP 2 (-2).

Als Mitglieder des Gemeinderates wurden aus Lammersdorf gewählt: Alfons Jansen und Peter Krings (beide CDU) sowie Angelika Eickhoff (Grüne).

Zum Bürgermeister ist erneut Heinrich Karbig (CDU) aus Rurberg gewählt worden.

In der Wahlperiode von 1984 - 89 fungierten aus Lammersdorf

- Alfons Jansen (CDU) als 2. Stellv. Bürgermeister, Vorsitzender des Planungsausschusses u. Ortsvorsteher in Lammersdorf,

- Angelika Eickhoff als Fraktionsvorsitzende der Grünen (bis September 1986).

Das folgende Diagramm veranschaulicht die Relationen der Stimmenanteile der Parteien (Stimmenanteile in %):

grafik1

1985

Sept. 85: Alois Mertens bei einem tragischen Autounfall während seines Urlaubs in Marabella/Spanien im Alter von 75 Jahren ums Leben gekommen.

1986

April 86: Feierliche Einführung des Pfarrers Karl-Heinz Graff

 

Nov. 86: Die 40 jugendliche Musikanten umfassende Flötengruppe, später Jugendmusikgruppe, bisher Formation der Evangelischen Kirchengegemeinde Monschau, wurde in die Ortsgruppe des Eifelvereins eingegliedert; Initiator und Leiter: Friedrich Ostler

1988

Febr. 88: Feierliche Verabschiedung der seit 20 Jahren als erfolgeiche Leiterin des Pfarrkindergartens tätigen Frau Hedwig Kremer in den wohlverdienten Ruhestand

März 88: In die St.-Johannes-Schützenbruderschaft wurden erstmals in der über 100jährigen Vereinsgeschichte und fortan weiterhin auch Frauen als vollwertige Mitglieder mit allen Rechten und Pflichen aufgenommen.

 

28.08.: 75jähriges Jubiläum der Feuerwehrlöschgruppe und 15jähriges Bestehen der Jugendfeuerwehr. Seit ihrem Bestehen vollbringt die Feuerwehrlöschgruppe eine ausgezeichnete Arbeit bei der Beseitigung von Schäden durch Feuer, Unwetter ujnd Unfälle. Da die sehr positive Bilanz in hohem Maße von den Führungskräften abhängt, seien sie nachfolgend genannt:

Führungskräfte der Feuerwehr

Name, Vorname

von

bis

Mertens, Carl

11.07.1913

04.02.1926

Dicks, Heinrich

04.02.1926

03.03.1927

Braun, Johann

03.04.1927

12.06.1927

Völl, Hubert

01.09.1927

Juli 1930

Radermacher, Johann

Juli 1930

Juni 1952

Strauch, Josef

Juni 1952

14.01.1964

Mathar, Horst

14.01.1964

29.03.1984

Läufer, Josef

seit 29.03.1984

 

Langjähriger Leiter der Lammersdorfer Jugendfeuerwehr war Otto Steffny

Die Funktion des Wehrführers des Amtes Simmerath versah vom 15.11.1963 bis zu seinem Tode am 2.9.1968 Oberbrandmeister Josef Strauch aus Lammersdorf

1989

01.10.89: Kommunnalwahl: Für die Legislaturperiode 1989 - 1994 wurden aus Lammersdorf in den Gemeinderat gewählt: Alfons Jansen, Peter Krings und Marianne Stiel (alle CDU) ; Heinz-Günther Schreiber und Edgar Titz (beide SPD) sowie Renate Krickel (Grüne).

Zum Bürgermeister wählte der Gemeinderat wiederum Heinrich Karbig, Rurberg (CDU).

Aus Lammersdorf fungierten im Gemeinderat:
- Alfons Jansen als Vorsitzender des Planungsausschusses u. Ortsvorsteher in Lammersdorf,
- Renate Krickel als Fraktionsvorsitzende der Grünen,
- Heinz-Günther Schreiber (SPD) als Vorsitzender des Wirtschafts-, Struktur- u. Fremdenverkehrsausschusses.

Nov. 89: Johann Mohr, langjähriger erfolgreicher SPD-Kommunalpolitiker, verstorben


 

1990er Jahre (bis einschl. 2000)

1991

01.12.91: Einweihung des Glockenturms am evangelischen Gemeindehaus

1992

Sept. 92: Feierliche Einführung des evangelischen Pastors Carsten Adams

Okt. 92: Heinz-Günther Schreiber, erfolgreicher SPD-Kommunalpolitiker, im Alter von 60 Jahren verstorben.

1993

Mai 93: Einweihung des Lammersdorfer Bahnhofs der touristischen Vennbahn

1993: Gründung des Kunstmalerkreises unter Leitung von Hans Jürgen Siebertz

1994

1994 Kommunalwahl: Die 33 Sitze im Gemeindefrat verteilten sich wie folgt (vorherige Anzahl in Klammern): CDU 20 (-2), SPD 7 (7), Grüne 2 (2), FDP 2 (2), UWG 2 (0). Nachfolgendes Diagramm veranschaulicht die Situation in der Legislaturperiode 1999 - 2004:

grafik2

Das Amt des Bürgermeisters wurde erneut Heinrich Karbig (CDU), Rurberg, anvertraut.

In den Rat der Gemeinde wurden aus Lammersdorf Alfons Jansen und Marianne Stiel (beide CDU) gewählt, weiterhin Franz Josef Hammelsein und Edgar Titz (beide SPD).

Aus Lammersdorf fungierten
- Edgar Titz als 2. stellv. Bürgermeister, als Fraktionsvorsitzender seiner Partei u. als Vorsitzender des Tiefbauausschusses,
- Alfons Jansen als Vorsitzender des Planungsausschusses, des Wahlprüfungsausschusses und Ortsvorsteher in Lammersdorf,
- Franz Josef Hammelstein als Vorsitzender des Rechnugsprüfungsausschusses.

April 94: Übernahme des Amtes der Schulleiterin durch Marianne Stiel

1995

Febr. 95: Offizielle Inbetriebnahme der Erdgasversorgung Lammersdorfs

1996

Apr. 96: Verabschiedung des Forstbeamten Jürgen Müller von seiner Funktion als außerordentlich verdienter ehrenamtlicher Leiter der Naturkundlichen Bldungsstätte Nordeifel

1997

18.03.97: Heinrich Karbig (CDU) gibt nach 25jähriger Tätigkeit als Bürgermeister der Gemeinde Simmerath das Amt an Hubert Breuer (CDU) weiter.

19.04.97: Heinrich Karbig wird in Würdigung seiner herausragenden Leistungen zum Ehrenbürgermeister der Gemeinde Simmerath ernannt.

20.12.97: Der Leiter der Geschäftsführung der Firma Junker, Herr Arne Nils Knudsen, zog eine sehr positive Bilanz der Entwicklung des Unternehmens

1998

Febr. 98: Offizieller Abschluss der 1963 eingeleiteten Flurbereinigung

24.08.98: Auszeichnung des verdienten Ortsvorstehers und CDU-Kommunalpolitikers Alfons Jansen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande

1999

Juli 99: Die Anzahl der Schüler unserer Grundschule stieg rasant an: von 127 im Jahre 1990 auf 211 Schüler im Jahre1999 bzw. um rund 66 %. Von ihrer Schülerzahl her rangierte die Lammersdorfer Schule im Südkreis auf dem 2. Platz, hinsichtlich der Dynamik des Wachstums ihrer Schülerzahl aber belegte sie den 1 Platz.

12.09.99: Kommunalwahl: Als erstmals direkt gewählter und hauptamticher Bürgermeister erhielt Hubert Breuer (CDU) aus Strauch das Vertrauen von 66,65 % der Wähler. Das war von den drei Nordeifel-Kommunen das mit Abstand beste Vertrauensvotum.

Zu ehrenamtlichen stellvertretenden Bürgermeistern wählte der Gemeinderat Hans-Josef Hilsenbeck aus Dedenborn und Marianne Stiel aus Lamnersdorf (beide CDU).

Aus Lammersdorf zogen nach dem Wählervotum in den neuen Gemeinderat ein:
Marianne Stiel und Manfred Offermnn (beide CDU). Edgar Titz und Franz Joseff Hammelstein (beide SPD).

Der Korrektheit wegen muss man darauf hinweisen, dass das Wahlergebnis auf einem im Vergleich mit den Vorjahren sehr schwachen Wählerpotential beruhte. Nachfolgene Grafik gibt darüber Auskunft.

grafik3

Sept. 99: Wasser-Notstand in der Nordeifel: Infolge eines heißen Sommers ohne Regen stand der Perlenbach-Stausee kurz vor dem Trockenfall, was zu einer akuten Gefährdung der Wasserversorgung von 50 000 Bürgern führte. Maßnahmen:

  • Erlass des Trinkwasser-Sparaufrufs,
  • Bekräftigung der Abkochempfehlung,
  • Verlegen einer fliegenden Notleitung zur Beförderung von Wasser aus dem Olefsee in das Gewässernetz der Perlenbachtalsperre,
  • Bau einer dauerhaften Wassernotversorgungsleitung vom Filterwerk Roetgen zur Perlenbachtalsperre.

Die Mitglieder der Löschgruppe Lammersdorf leisteten im Wahlerscheider Wald zwischen Olef- und Perlenbachtalsperre im Zusammenwirken mit vielen anderen Wehren, dem Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr von den insgesamt 21.053 Einsatzstunden allein 651. Darin nicht eingerechnet ist die Zeit, die im Anschluss für die Reinigung, Prüfung und Reparatur der 100 B-Schläuche sowie der übrigen Geräte aufgewendet werden musste.

28.09.99: Die 400 Jahre alte Linde vor dem Haus Bergstraße 23 bestand den offiziellen Gesundheitsscheck der Unteren Landschaftsbehörde mit Bravour.

01.10.99: Wahl des neuen Ortsvorstehers Manfred Offermann (CDU) im Gemeinderat, feierliche Verpflichtung am 8. November

28.10.99: Einweihung des neu gestalteten und erweiterten Pfarrkindergartens

Nov. 99: Wiederwahl des Lammersdorfer Pfarrers Karl-Heinz Graff für weitere fünf Jahre als Dechant des Dekanates Simmerath

02.12.99: Auszeichnung der Bürgerin Clementine Louven mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere für ihr außergewöhnliches Engagement in der stationären Altenbetreuung seit 1966

Dez. 99: Nachdem sie sich im Gemeinderat vom Oktober 1999 bereits eindrucksvoll zu ihrem Verständnis von aktiver Demokratie geäußert hatte, hielt Marianne Stiel, Lammersdorf, 2. stellvertretende Bürgermeisterin, im genannten Gremium nun ein leidenschaftliches Plädoyer für die Leistungen der Frauen in Vergangenheit und Gegenwart.

31.12.99: Lammersdorf hatte 2244 Einwohner.

2000

14.01.00: Führungswechsel beim THW: neuer Orsbeauftragter: Guido Meder als Nachfolger von Werner Kirch - unter Letzterem habe sich dank seines herausragenden Engagements eine für Nordrhein-Westfalen mustergültige THW-Stelle entwickelt.

 

Febr. 00: Überlegungen zur Einrichtung eines Einzelhandelsmarktes in Lammersdorf: In einem Brief an den Bürgermeister machte der Vorstand des VdK auf die Probleme der älteren und behinderten Bürger aufmerksam, die sich für sie aus dem Fehlen eines Lebensmittelgeschäftes am Ort ergeben. Der Bürgermeister informierte darüber den Strukturausschuss des Gemeinderates und erklärte, er sehe einige Ansätze zur Abhilfe. Interesse und Bewegung gebe es hinsichtlich der Errichtung eines Einzelhandelsmarktes auf einem freien Grundstück nahe der Firma Junker in Richtung Jägerhaus. Das Areal sei im Flächennutzungsplan als Gewerbefläche ausgewiesen. Es gehöre teils der Firma Junker und teils Privatleuten. Darüber hinaus kündigte der Bürgermeister an, er werde das Thema demnächst mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Aachen erörtern.

01.04.00: Aufhebung der Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung. - Geleitet von dem Anliegen, Haushaltsmittel für andere Zwecke freizusetzen, blieben auf Beschluss des Gemeinderates ab Juli 1982 die Straßenlampen in der Nacht von 1 - 5 Uhr aus. Dadurch konnten jährlich 42 000 Mark eingespart werden.
In den seitdem vergangenen fast 18 Jahren entflammten immer wieder heftige kontroverse Diskussionen über das Für und Wider dieser Entscheidung. In den letzten Monaten organisierten Hans-Jochen Genter, Kurt Poschen und der Aktionskreis „Simmerather Land" eine Unterschriftenaktion. 872 Bürger forderten mit ihrer Unterschrift den Gemeinderat auf, die Straßenlampen nachts wieder angeschaltet zu lassen.

In Steckenborn hatte ein Gastwirt sich bereiterklärt, die Kosten für die ununterbrochene Nachtbeleuchtung zu übernehmen, woraufhin der Ortsvorsteher die Nachtabschaltung für Steckenborn kurzerhand aufhob.

Nach nur kurzem Fortgang der Diskusson entschied der Hauptausschuss am 14. März einstimmig, ab dem 1.April die Straßenlampen wieder die ganze Nacht an zu lassen.

April 00: Wechsel in der Leitung der Naturkundlichen Bildungsstätte Nordeifel: Nachfolger von Diplom-Forstingenieur Elmar Falkenberg, der das Amt des Leiters seit 1996 innehatte und nun wegen einer beruflichen Veränderung aufgeben musste, wurde sein Kollege Forstoberinspektor Jörg Melchior.

April 00: 125jähriges Jubiläum des Kirchenchores: Heute besteht der Chor aus 26 Frauen und 10 Männern. Chorleiterin ist Gabriele Scheidweiler. Den Vorsitz hat Hans Roßkamp inne. Eine kleine Festschrift gibt einen Überblick über die Aktivitäten des Chores und über seine musikalischen Leiter. In der jüngeren Vergangenheit waren es:

Willi Bongard Juni 52 - Nov. 76 (gleichz. Organist u.Küster)
Klaus Windolf Novemer 76 - Januar 97
Kaus Löhn Januar 97 - Sepember 98
Gabriele Scheidweiler-Pleines seit September 98 (gleichz.Organistin)

Aug. 00: Führungswechsel bei den Karnevalsfreunden: neuer Vorsitzender: Klaus Genter (Vorgänger: Dietmar Heeren); neuer Geschäftsführer: Karl-Heiz Kuckelkorn (Vorgängerin: Stefanie Strauch), Jugendleiterin: Marita Johnen

Sept. 00: Bericht über die „Bewegte Schule" in Lammersdorf: Schon seit fast drei Jahren werden an der Grundschule Lammersdorf Formen des offenen Unterrichts wie Stations- und Werkstattarbeiten, freies Arbeiten, vernetztes oder fächerübergreifendes Lernen mit großem Erfolg praktiziert. Bewegungsfreudige Schule - das ist kein neumodisches Experiment, sondern in den Richtlinien und Lehrplänen des Landes NRW verankert, betonte Lehrerin und Fachleiterin Renate Scheidt. Die Idee sei einleuchtend: Lernen mit allen Sinnen - mit Kopf, Herz und Hand. Es kämen Kinder zur Schule, deren Lebensraum zunehmend eingeengt werde, deren Medienkonsum steige, die dafür aber weniger sinnliche und körperliche Erfahrungen machen, weniger laufen, klettern und toben würden. Darauf müsse sich die Schule einstellen.

Im Unterricht solle deshalb die Harmonie der Entwicklung von Geist, Körper und Seele gefördert werden, um Defizite aufzufangen und solchen vorzubeugen. In der Bewegung werde das Gehirn so aktiviert, dass die Kinder sich besser konzentrieren und erfolgreicher lernen könnten. Durch die offenen Unterrichtsformen komme mehr an in den Köpfen der Schüler, und die Schüler würden gerne so arbeiten. Außerdem fände im Team ganz nebenbei eine Menge an sozialem Lernen statt. Soweit die begrenzten Geldmittel es erlaubten, seien die Klassenräume der Schule umgestaltet worden in Lebensräume, in denen die Kinder sich wohlfühlen sollen.

Die von Skepsis geleitete Frage mancher Eltern, ob denn ihre Kinder in dem offenen Unterricht überhaupt etwas Richtiges lernen, kann Renate Scheidt entschieden bejahen: „Die Kinder, die die Grundschule verlassen, haben die fachlichen Standards gelernt. Sie haben gelernt, andere zu akzeptieren und verantwortlich miteinander umzugehen. Und sie haben gelernt, wie man lernen muss."

Sept. 00: Pilotanlage zur Hygienisierung der Gülle auf dem Bauernhof der Familie Hilgers in Lammersdorf in Betrieb genommen: Ein Großteil der Flächen, die dieser Betrieb bewirtschaftet, würde nach dem Schutzzonen-Entwurf künftig in der Zone II liegen, in der keine unbehandelte Gülle ausgebracht werden dürfte. Von den 25.000 Kubikmetern Gülle, die pro Jahr auf dem Hof anfallen, wird daher ein Drittel zur Abtötung von Keimen in der Pilotanlage bis auf rund 55 Grad erhitzt. Der Anlage muss keine weitere Energie zugeführt werden, da sie mit einer Wärmerückgewinnung betrieben wird. Sie durchläuft eine zweijährige Testphase, während der mehrere Experten die Praxistauglichkeit dieser innovativen Technik in einem landwirtschaftlichen Betrieb untersuchen. Erbaut wurde die Anlage von der Wassergewinnungs- und Aufbereitungsgesellschaft (WAG) Nordeifel mit einem Kostenaufwand von rund 400 000 DM. Zu 50 Prozent wird das Projekt vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium gefördert. Die Anlage zur Güllebehandlung ist ein weiterer Mosaikstein im Schutzkonzept für die Talsperren.

Okt. 00: Pfarrer Karl-Heinz Graff nahm am letzten Oktober-Wochenende Abschied von Lammersdorf und Rollesbroich: Nach mehr als 14 Jahren verließ der Seelsorger die beiden Pfarrgemeinden, um - dem Ruf des Bischofs folgend - als Pfarrer an seine frühere Wirkungsstätte in Mönchengladbach-Lürrip zurückzukehren. Im April 1986 war Karl-Heinz Graff in die Eifel gekommen; seit 1994 wirkte er als Dechant des Dekanates Simmerath.

Nov. 00: Pfarrer Joachim Plattenteich wurde als neuer katholischer Seelsorger in Lammersdorf und Rollesbroich eingeführt. Herzlich begrüßten die Lammersdorfer und Rollesbroicher ihren neuen Pfarrer. Das Lammersdorfer Gotteshaus war beim Einführungsgottesdienst bis auf den letzten Platz gefüllt, selbst Stehplätze waren schwer zu bekommen. Der Musikverein Harmonie Rollesbroich und der Lammersdorfer Kirchenchor gaben dem Gottesdienst einen besonders feierlichen Rahmen. Schützen der Bruderschaften beider Orte standen während der eineinhalbstündigen Messe mit ihren prächtigen Fahnen Spalier. Mehrere Kirchenvertreter zelebrierten den Gottesdienst: Domkapitular Caspar Seeger aus Monschau, Großarchimandrit und Exarch Heribert Lennartz aus Eicherscheid und Pfarrer Alexandru Pop von der rumänisch-orthodoxen Ordensgemeinde Aachen, Ehrendechant Anton Moritz, der evangelische Pfarrer Carsten Adams und Diakon Friedhelm Grewe. Einige Ordensritter vom Heiligen Kreuz mit ihren weißen Gewändern waren ihrem Prior Heribert Lennartz gefolgt. Eifeldekan Hans-Joachim Hellwig überreichte Joachim Plattenteich im Auftrage des Aachener Bischofs Mussinghoff die Ernennungsurkunde. Anschließend wurde Pfarrer Plattenteich in einem festlichen Umzug unter Mitwirkung des Rollesbroicher Spielmannszuges zur Grundschule geleitet, wo ihm Vertreter vieler Gremien und der Ortsvereine zu seiner Ernennung gratulierten.

Dez. 00: Der Haushalt der Gemeinde Simmerath wurde im Gemeinderat mit den Stimmen der Fraktionen der CDU und der FDP verabschiedet. 17,8 Millionen Mark will die Gemeinde im Jahr 2001 investieren, das meiste Geld soll in den Kanal- und Straßenbau fließen. Zu den 17,8 Millionen im Vermögenshaushalt kommen noch 47,6 Millionen im Verwaltungshaushalt, sodass der Gesamtetat der Gemeinde im Jahr 2001 ein Volumen von 65,4 Millionen Mark hat. Die Fraktionen der SPD, der UWG und der Grünen lehnten den Haushalt ab. Während der SPD-Sprecher Gregor Harzheim die höheren Gebühren, die steigende Neuverschuldung und die vorgesehene Erhöhung der Gemeindesteuern kritisierte, behauptete der UWG-Sprecher Klaus Brust, die Bezüge der Beamten würden ungehemmt steigen und beim Haushaltsentwurf sei allzu sichtbar, dass die Eigeninteressen der Mehrheitsfraktion bzw. handfeste wirtschaftliche Interessen der einzelnen CDU-Mitglieder wichtiger seien als das Gemeinwohl. Gegen diese „Frechheit" wehrte sich der CDU-Sprecher Bruno Löhrer energisch und forderte ganz konkrete Belege. Könne er diese nicht beibringen, müsse man prüfen, ob so etwas gesagt werden dürfe und ob Ordnungsmaßnahmen möglich seien. In seiner Argumentation zur Verteidigung des Haushaltes verwies er auf einige positive Seiten, so auf die vorgesehenen 50 000 Mark als Beitrag zur Sicherung des Gymnasiums in Vossenack sowie auf die höheren Zuschüsse für die Vereine und für die Feuerwehr , womit die Gemeinde das ehrenamtliche Engagement der Bürger für die Orte und für die Jugend anerkenne. Die Entnahme von 1,3 Millionen Mark aus der angesparten Rücklage sei die einzige Möglichkeit, den Haushalt auszugleichen. Dies könne jedoch keinesfalls eine Dauerlösung sein; deshalb seien Rat und Gemeinde zu äußerster Haushaltsdisziplin und zu strenger Sparsamkeit gezwungen.

Dez. 00: Erinnerung an zehn Jahre Friedensgebet in der Paustenbacher Kapelle Anna Maria Jansen aus Lammmersdorf war von Anfang an dabei und erinnert sich: Es begann mit einem Dank- und Bittgottesdienst in der Paustenbacher Kapelle und einem eindrucksvollen Gang von 150 Frauen aus Paustenbach, Lammersdorf und anderen Orten zum Friedenskreuz auf der Paustenbacher Höhe - der „Kopp". Anlass war der Golfkrieg, der vielen Menschen Angst und Schrecken einjagte. Über all die seitdem vergangenen zehn Jahre wurde in keinem einzigen Monat versäumt, sich für eine halbe Stunde aufzumachen, um für den Frieden, in dem wir leben dürfen, zu danken und ihn für andere zu erbitten. Dieses Erbitten schließt ein, darüber nachzudenken, wo und wie wir selbst verwickelt sind in den Unfrieden und wo und wie wir selbst gefordert sind, Frieden zu schaffen. Viele Teilnehmer kommen mit großer Treue, und oft wird versichert, dass es ein Kraft-Tanken, ein Moment des Trostes und der Besinnung sei. Gründe, das hoffende Gebet für den Frieden nicht einzustellen, gibt es leider genug - sowohl hier bei uns als auch weltweit, denn Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg, nicht endgültiger Besitz, sondern eine immer wieder neu zu erfüllende Aufgabe - so sagt das II. Vatikanum.

Dez. 00: Junker trennte sich von Geschäftsführer Arne Nils Knudsen

Lammersdorf hatte am Stichtag 31.12.2000 2 294 Einwohner mit Hauptwohnsitz plus 106 Einwohner mit Zweitwohnsitz. Die folgende Grafik verdeutlicht die Entwicklung im Berichtszeitraum 1972 - 2000.

grafik4


Zusammenfassung:

Im Berichtszeitraum hat Lammersdorf seinen Charakter des aufstrebenden Industrieortes weiter ausgeprägt und vertieft. Die kluge, wohlwollende Siedlungspolitik des Gemeinderates und der -verwaltung sowie der rasante Zuzug neuer Bürger haben das Anliegen sehr gefördert. So schufen die Behörden zügig die rechtlichen, planerischen, plebiszitären, finanziellen und materiellen Voraussetzungen für den Bau von insgeamt rund 200 neuen Häusern im Ortskern (Johannesweg, In Lammersdorf), in der Hofstraße, Auf dem Dresch, Im Pohl und Im Mittelvenn. Das Neubaugebiet Im Mittelvenn war mit 85 Parzellen, auf denen 100 Wohneinheien entstanden, das größte in der ganzen Gemeinde. Nach Fertigstellung der Häuser ließ der Zuzug der neuen Familien nicht lange auf sich warten. Das erklärt, dass die Anzahl der Einwohner von 1972 bis 2000 um 32 Prozent stieg;und blicken wir fünf Jahre voraus (bis 2005), fällt sogar eine Steigerungsrate von rund 46 Prozent an. Hier zeigt sich eine Anstiegs-Dynamik, die es in der Geschichte der Einwohnerzählung in Lammersdorf bisher nur ganz selten gab. Trotzdem taten Gemeinderat und -verwaltung alles, um diesem hohen Tempo des Neubürgerzuganges Rechnung zu tragen, insbesondere auch auf infrastrukturellem Gebiet, denkt man nur an die materialintensive und kostenaufwändige Anpassung der Kläranlagen, den Straßen- und Wegebau sowie die Schaffung des Dorfplatzes. - Seit Jahren favorisiert die SPD die sogenannte "Neue Mitte" Lammersdorfs und meint damit die Bebauung des Geländes zwischen Skaterbahn bzw Weg "Em Schürebruch" und der Straße "Im Pohl" mit Wohnhäusern und Gemeinschaftseinrichtungen. Es wäre interessant zu erfahren, wie der Gemeinderat diese Vorschläge bewertet. Sollte hierzu nicht gegebenenfalls eine breite Diskussion in der Bevölkerung initiiert werden?