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Fußfälle - Totenwache

Eine erste, vorläufige Übersicht:
"Sechs Kreuze und Kapellen wurden bei den sog. Fußfällen angegangen. Die Fußfälle fanden nach dem Tod eines Dorfbewohners statt. Frauen und Kinder zogen in schwarze Kleidern gehüllt durch das Dorf um für den Toten und den Nächstfolgenden zu beten. Die letzte Station als siebte war die Kirche. Kurz vor dem ersten Weltkrieg wurde diese Sitte abgeschafft. Statt dessen hielt man nur noch eine Totenwache an drei Abenden im Hause des Verstorbenen ab. Heute findet die Totenwache in der Kirche statt. Dabei wird ein Rosenkranz gebetet." (1)

1) Zitiert aus: Kreuze und Kapellen in Lammersdorf, von Josef Kreitz in der Bearbeitung von Herbert Arens aus "Katholische Pfarrgemeinde Lammersdorf einst und jetzt" S.137 ff

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