In dieser WEB - Seite werden Streifzügen durch die regionale Geschichte, durch Genealogie, Eifeler Brauchtum und lokale Mundart beschrieben. Seien Sie  willkommen und  eingeladen an diesen Erkundungen teilzunehmen.

 

Übersicht zu längeren Beiträgen:

 

Ein Volksschullehrer in der ersten Hälfte des 19. Jh. in Lammersdorf

Das Elementarschulwesen hatte im 18.Jh. und in der "Franzosenzeit" (1794- 1813) eine langsame, doch stetige Verbesserung erfahren. Mit der Übernahme der hiesigen linksrheinischen Gebiete durch Preußen setzte eine zunehmende Professionalisierung der Lehrerausbildung und des Lehrerberufs ein. Am Anfang dieser Entwicklung steht das Berufsleben des Lehrers Krapp,  das exemplarisch die Situation eines Dorfschullehrers in einer wenig begüterten Landgemeinde zeigt.
Gottfried Krapp, der von 1834 bis 1850 Lehrer in Lammersdorf war, stand in einer Schul- und Berufsentwicklung, die u.a. in Begleittexten - Rekursen über das Schulwesen im 18.Jh. und in französischer Zeit - verdeutlicht wird.
Im Arbeitsvertrag des Lehrers Krap können sie etwas über die Arbeitsbedingungen (Schülerzahlen, Schulraumgröße,die Notwendigkeit einer zweiten Tätigkeit, die Abhängigkeit vom Ortsgeistlichen und anderes mehr) erfahren.Aus heutiger Sicht kann man vermuten, dass  Krapp wegen seiner Arbeitsbedingungen und Abhängigkeiten, seiner mangelnden Sicherung und  seines eher geringen Sozialprestiges durchaus ein"Armes Schwein" war.
Aber lesen sie selbst.

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Dorfnamen als Beinamen zu Familiennamen

Dorfnamen sind ein rätselhaftes Phänomen, das aus dem Bewußtsein heutiger Dorfbewohner weitgehend verschwunden ist. Im alten Dorf hatten hatten Menschen, wie überall, gesetzliche Namen. Man hieß Hermann Wilden oder Elisabeth Strauch, Martin Wilden oder Anna Schmitz. Aber, merkwürdig, jede/jeder dieser Personen hatte einen weiteren Namen, den es nur im Dorfe gabe. So hieß jener Hermann Wilden, Mänesse Hermann, die Elisabeth Strauch war die  Börbescheele Sett, der Martin Wilden, wurde Bottertinnesse Martin genannt und die Anna Schmitz war die Prüßjes Ann.
Was ist der Grund für eine solche zusätzliche Namensgebung? Waren die genannten Personen durch ihre gesetzlichen Namen nicht ausreichend bestimmt? Umschreibt der Dorfname mehr als eine Person?
Welche Dorfnamen gab es und wie entstanden sie?
Der Beitrag beruht auf der Sammlung der Dorfnamen von Josef Kreitz und ist ein Versuch einer Klärung der aufgeworfenen Fragen.

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Regionale Familiennamen - Herkunft und Bedeutung

Der Artikel ist eine Einführung zum Thema Familiennamen, die in der konkreten Darstellung zu Lammersdorfer Familien fortgesetzt wird. Es geht im Beitrag um die Bildungsgeschichte, Herkunft und Häufigkeit Lammersdorfer und regionaler Familiennamen.

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Strukturwandel am Beispiel landwirtschaftlicher Entwicklung

Der Beitrag beschreibt in Form einer Bildergeschichte die Entwicklung der Lammersdorfer Landwirtschaft. Gleichzeitig zeigt sich dabei die Wandlung eines bäuerlich geprägten Dorfes zu einem Wohnplatz mit einer weitgehend fragmentierten Gesellschaft.

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Heiratsurkunden als Spiegel historischer Wandlung

Personenstandsurkunden geben nicht nur den Familienforschern Auskunft über ihre Vorfahren, sie sind darüber hinaus auch Zeugnisse bestimmter historischer Situationen und sozialer Bedingungen. In diesem Beitrag werden Heiratsurkunden als kulturgeschichtliche Zeugen befragt, um  Vorstellung  und Anschauungen in bestimmten historischen Umfeldern offen zu legen.
Die kirchlichen Tradition dokumentierte  eine Eheschließung als von Zeugen beglaubigtes Sakrament. Das zeigt einen völlig andere Anschauung als sie nach der franz. Revolution auch im damaligen französischen "Rheinland" praktiziert wurde.
Während man jahrhunderte vorher die Eheschließung in ihrem göttlichen und naturrechtlichen  Bezug verstand, setzte sich seit der damaligen Zeit die Vorstellung des von Menschen gesetzten, positiven Rechts  durch, der ja bis heute im Bereich der Eheschließungen in der Diskussion aktuell ist.
Mit den revolutionären Veränderungen in Frankreich vollzog sich der Sprung in einen modernen Verwaltungsstaat, was als ein Mosaikstein an damaligen Heiratsurkunden zu sehen ist.

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Die Wurzeln der Firma OTTO JUNKER

Die Firma Junker spielte und spielt als Arbeitgeber in unserer Region eine bedeutende Rolle. Von daher ist es interessant, etwas über die Hintergründe der Entstehungsgeschichte dieser Firma zu erfahren.
Friedrich Holtz beschreibt in diesem Beitrag die Wurzeln der Firma Otto Junker, die in der Stolberger Messingindustrie zu finden sind.  Die ökonomische Basis der jungen Firma Junker bildete eine bahnbrechende Erfindung des Vaters des Firmengründers Otto Junker.
Der Autor gilt als ausgewiesener Kenner der Stolberger Industrie - und Technikgeschichte und betreibt im Auftrag der beiden Stolberger Museen (Torburg und Zinkhütter Hof) unter www.stolberg-abc.de ein kleines Nachschlagewerk zur Heimatkunde.

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Erste urkundliche Erwähnung einiger Orte in der Region

Thema dieses Features ist eine Urkunde aus dem Jahre 1361. In dieser Urkunde werden einige Orte des Monschauer Landes, so auch Lammersdorf, zum ersten Mal erwähnt.
Es herrscht also Jubiläumsstimmung.
Die Urkunde gehört in den Kontext des Monschau - Valkenburger Erbfolgestreites. Der Übersichtlichkeit wegen beschränkt sich der Beitrag auf die Monschauer Angelegenheiten.
Der Hintergrund des Features bildet im Wesentlichen Florians Gläsers Studie:  Schönau - Schönforst ...(http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2005/313/pdf/01schoenau_schoenforst.pdf) und der Aufsatz "Jülichs Vorstoß in den Eifelraum und die Bedeutung der Jülicher Eifel" von Heinz Renn.
Die Transkription von Urkundenpassagen stellte Dr. E.Neuß zur Verfügung.

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Siedlungsgeschichte und Klima

Anlässlich der Ersterwähnung Lammersdorfs und anderer Orte im Monschauer Land beschäftigt sich dieser Artikel unter klima-historischem Gesichtspunkt mit der Siedlungsgeschichte des Monschauer Landes. Der Medicus Dr.Ch.Jonas beschreibt um 1800 das Monschauer Land als ziemlich ungemütliche Gegend.

Warum, in aller Welt, ließen sich Menschen im Mittelalter in einer solch unwirtlichen Gegend nieder?

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Chronik von Lammersdorf

Die Chronik ist ein Auszug der Arbeit  "Auskünfte zur Geschichte Lammersdorfs und des Monschauer Landes..." von Dr. Siegfried Wieloch, Lammersdorf.
Die Chronik beschränkt sich auf ausgewählte wichtige Begebenheiten des politischen, kulturellen und Gemeinschaftslebens in unserem Heimatort, zumeist auf Eckpunkte der Entwicklung. So gesehen, erhebt sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Die Pfarrchronik von Lammersdorf

Die Pfarrchronik ist ein Auszug einer Broschüre, die anlässlich des 100jährigen Jubiläums der hiesigen kath. Pfarrkirche erschienen ist. Sie behandelt die Pfarrgeschichte von den Anfängen um 1700 bis 2007.

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Totenbrauch und Totenzettelsammlung

Dieser Beitrag behandelt die Sitten und Gebräuche  bei einem Sterbefall in Lammersdorf. Unter anderem finden Sie in diesem Artikel ein Tondokument im hiesigen Dialekt als Beitrag des Mundartkreises.
Ein Schwerpunkt bildet die Darstellung und Analyse von Totenzetteln aus dem 19. und 20. Jh. Die Beschreibung der Merkmale von Totenzetteln beruht auf  einem Skript zur Ausstellung "Totenzettel aus dem Monschauer Land"  von 1994 von F.W.Hermanns, E.Klubert, G.Harzheim, T.Offermann.
"De mortuis nihil nisi bene" Über Tote nur Gutes.
Diese Maxime wird in den Totenzetteln und Begleittexten zu Gefallenen der Weltkrieg auf eine kitschige Spitze getrieben, was durch ein einführendes Video und durch einen Vergleich der Texte mit einer realistischen Beschreibung in einem Feldpostbrief verdeutlich wird
Die Beschreibung der Totenzettel wird ergänzt durch eine Totenzettelsammlung, die auch für familienkundliche Recherche interessant ist. Klickt man dort einen Namen an, erscheint der zugehörige Totenzettel

Le Lancier - eine Quadrille

Der Lancier ist ein Tanz, eine Quadrille. Wie ältere Mitbürger berichteten, wurde dieser Tanz vor  ca. 70 Jahren in Lammersdorf bei dörflichen Festen getanzt. Heute ist er in Lammersdorf und den umliegenden Dörfern in Vergessenheit geraten, nicht aber in der benachbarten Deutschsprachigen Gemeinschaft. Das wird durch Filmszenen aus Elsenborn dokumentiert.

Amerika - Auswanderung 1846

In diesem Artikel wird, mit Hilfe von Frau Higgins - Wells, einer Nachfahrin von Matthias Peter Besch, das Schicksal  der Familie von M. P. Besch, die im Jahre 1843 nach Amerika auswanderte, beschrieben.

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